Nikotinpouches und weißes Snus haben sich in Europa in kurzer Zeit zu einer beliebten Alternative zu Zigaretten und traditionellem Snus entwickelt. Diskrete Anwendung, tabakfreie Zusammensetzung und viele Geschmacksrichtungen machen sie attraktiv. Doch parallel zum Boom zeichnet sich ein klarer Trend ab: Immer mehr Länder diskutieren ein mögliches Verbot von Nikotinbeuteln.

Deutschland – Nutzung erlaubt, Verkauf verboten

In Deutschland herrscht eine widersprüchliche Lage. Die Verwendung von Nicotin pouches ist nicht verboten, ebenso wenig der Import für den Eigenbedarf. Ein klares Verbot von Nikotinbeuteln gilt jedoch für den Verkauf innerhalb des Landes. Wer also weißes Snus nutzen möchte, muss online bestellen oder Ware aus dem Ausland mitbringen. Es scheint zwar, dass manche Bundesländer die Regeln unterschiedlich auslegen, doch bislang fehlen eindeutige Gesetze oder Richtlinien. Dadurch bleibt Deutschland in einer rechtlichen Grauzone, die sowohl Verbraucher als auch Händler verunsichert.

Österreich – legale Verkäufe, aber Werbeverbot

Österreich geht einen anderen Weg: Hier gibt es aktuell kein Verbot von Nikotinbeuteln. Weißes Snus kann ganz legal in Geschäften gekauft werden – ein klarer Unterschied zu Deutschland oder Frankreich. Allerdings gilt ein striktes Werbeverbot. Hersteller dürfen Nikotinpouches nicht offen bewerben, wodurch die Produkte weniger sichtbar sind als Zigaretten oder E-Zigaretten. Trotzdem gehört Österreich zu den wenigen EU-Ländern, in denen sowohl Einheimische als auch Besucher weißes Snus direkt vor Ort erwerben können.

Frankreich – komplettes Verbot ab 2026

Frankreich plant ab 2026 ein vollständiges Verbot von Nikotinbeuteln. Sowohl Verkauf als auch Konsum sollen dann untersagt sein. Befürworter sehen darin einen Schutz der öffentlichen Gesundheit, Gegner warnen jedoch, dass Raucher dadurch wieder eher zu Zigaretten greifen könnten.

Spanien – extreme Limits statt komplettes Verbot

In Spanien ist kein direktes Verbot von Nikotinbeuteln geplant, doch die Regierung möchte die Nikotinstärke auf 0,99 mg pro Beutel begrenzen. Damit wären die Produkte praktisch wirkungslos – ein „indirektes Verbot“ in den Augen vieler Kritiker.

Schweden – Förderung statt Verbot

Ganz anders Schweden: Hier gilt weißes Snus als wichtiger Bestandteil der Tabakprävention. Die Regierung wirbt aktiv in der EU dafür, Nikotinpouches als Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung zu akzeptieren, statt sie zu verbieten.

Fazit – ein gespaltenes Europa

Während Länder wie Frankreich und Spanien auf harte Regulierungen oder ein vollständiges Verbot von Nikotinbeuteln setzen, verfolgt Schweden eine positive Strategie. Deutschland bleibt im Graubereich: Konsum ja, Verkauf nein. Österreich erlaubt den Verkauf, verbietet aber die Werbung.

Die Zukunft von weißem Snus in Europa bleibt damit unklar – bis 2026 dürften die Debatten um neue Gesetze und mögliche Verbote weitergehen.

Wenn du mehr Informationen über Pouches erhalten möchtest, kannst du über Nikotinbeutel Schule lesen.

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